Freitag, der 10. Mai 2019, war einer der Freitage, der ein Wochenende mit ein wenig Abenteuer und Reiselust versprach. Es ging mit unserer Lissi mal wieder nach Helgoland.

Nachdem gegen 18 Uhr die letzten Gäste eintrafen, legte das Schiff mit Kapitän Christian Meyer Richtung Helgoland ab. Im Licht der untergehenden Sonne konnten wir die vorüberziehenden Orte und Landschaften genießen. Gegen den Wind aus Nord ließ es sich nicht gut segeln, aber Samstagmorgen, nachdem wir Helgoland achtern liegen gelassen hatten, wurden dann die Segel gesetzt. Viele der Gäste unterstützten die Mannschaft dabei. Einige waren das erste Mal an Bord, andere Wiederholungstäter und wiederum andere kamen mit ihren Segelerfahrungen von kleinen Segelbooten. Jeder wurde integriert und vor, während oder nach den Segelmanövern gab es Erklärungen und gemeinsames Üben. Einige der Gäste verstärkten sogar die einzelnen Wachen und ließen es sich nicht beispielsweise auch nehmen, morgens um halb vier aus den Kojen zu kriechen, um Dienst zu tun. Dazu gehörten unter anderem die Feuerronde, der Ausguck oder der Dienst als Rudergänger, wobei sie dann natürlich von der Schiffscrew angeleitet wurden. Bevor es in den Helgoländer Hafen ging, wurde unterwegs sogar noch das Beiboot „Schnulli“ ausgesetzt, die Eintauchanzüge ausprobiert und einige konnten ein paar Runden um die Lissi drehen.

Helgoland

 

Gegen 14 Uhr legten wir auf Helgoland an und es ging an Land. Ob nun Shoppen, die Trottellummen, die Lange Anna, die Bunte Kuh oder die Eisdiele, bei herrlichem Sonnenschein konnten wir den Nachmittag und Abend auf der Insel richtig genießen.

Lange Anna

Auf Grund der ungünstigen Tide legten wir bereits gegen Mitternacht wieder von Helgoland ab und segelten Richtung Elsfleth zurück. Auf der Weser wurden dann die Segel wieder gut festgezeist und unter Motor fuhren wir noch bis Vegesack, um gegen 15 Uhr in Elsfleth festzumachen.

Pappsatt von dem guten und reichlichen Essen und mit Freude im Herzen über das tolle Wochenende verabschiedeten sich die Gäste von der Crew herzlich. Die Crew klarte das Schiff noch auf und nach dem „Besanschot an“ war dann schließlich auch für sie die Heimfahrt angesagt.

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